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Beim Anpfiff des WM-Spiels ging die Bombe hoch

Erneut sind in Nigeria Fussballfans getötet worden. Bei einem Selbstmordanschlag während einer öffentlichen TV-Übertragung starben mindestens 14 Personen. Der Terrorist kam in einem Fahrradtaxi.

Vor der WM kündigte die Terrorgruppe Boko Haram in Nigeria Anschläge auf Public-Viewing-Partys an. Am Dienstagabend riss ein Selbstmordattentäter mindestens 14 Menschen in den Tod, die das Spiel zwischen Brasilien und Mexiko sahen.

In der Stadt Damaturu ereignete sich die Explosion: Menschen versuchen, das Feuer zu löschen. (Video: Youtube/Newsloop Top News)

Ein Selbstmordattentäter hat sich im Nordosten Nigerias beim Public Viewing eines Spiels der Fussball-WM in die Luft gesprengt und 14 Menschen getötet. Weitere 26 Menschen seien bei dem Angriff in Damaturu, der Hauptstadt des Staats Yobe, verletzt worden, teilte die Polizei mit. Der Attentäter hatte ein Dreiradtaxi, das mit Sprengstoff beladen war, am Dienstagabend zur Explosion gebracht.

Der Terrorist kam in einem Fahrradtaxi

Extremisten der Terrorgruppe Boko Haram hatten bereits vor der WM Anschläge auf Public-Viewing-Zentren und Sportbars angedroht. Für den Anschlag bei dem Brasilienspiel übernahm zunächst niemand die Verantwortung.

Augenzeugen zufolge kam der Selbstmordattentäter kurz nach Beginn des Spiels Brasilien - Mexiko in einem Fahrradtaxi zu dem Public-Viewing-Zentrum im Freien und löste eine Explosion aus. Die Polizei hatte nach der Explosion erklärt, die Rettungskräfte seien wegen der Gefahr weiterer Explosionen vorsichtig. Attentäter der Boko Haram hatten in der Vergangenheit nach einem ersten Sprengsatz weitere Bomben gezündet, um Menschen zu treffen, die Hilfe leisten wollten.

Boko Haram will einen Gottesstaat in Nigeria errichten. Das Land ist Afrikas grösster Ölproduzent. Seine Bevölkerung ist geteilt in Christen und Muslime.

AP/thu/chk

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