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Blutiger August im Irak

Im Irak sind im letzte Monat 804 Menschen ums Leben gekommen, 2030 weitere wurden verletzt.

Der August ist einer der tödlichsten Monate des Jahres im Irak: Trümmer in Sammara im Norden von Bagdad.
Der August ist einer der tödlichsten Monate des Jahres im Irak: Trümmer in Sammara im Norden von Bagdad.
Keystone

Bei Anschlägen im Irak sind im August mehr als 800 Menschen getötet worden. Neben 804 Toten habe es 2030 Verletzte gegeben, teilte die UNO-Mission im Irak mit. Dies ist zwar ein Rückgang im Vergleich zum Juli, als 1057 Menschen getötet wurden. Der August ist aber einer der tödlichsten Monate in diesem Jahr.

«Die Auswirkungen der Gewalt auf Zivilisten bleiben beunruhigend hoch», sagte die stellvertretende UNO-Sondergesandte Jacqueline Badcock. Den UNO-Angaben zufolge wurden seit Anfang des Jahres fast 5000 Zivilisten getötet und 12'000 weitere verletzt. Die Lage in der Hauptstadt Bagdad ist demnach am schlimmsten.

Die Sicherheitslage im Irak hat sich im laufenden Jahr dramatisch verschlechtert. Die sunnitische Bevölkerungsminderheit fühlt sich von der schiitisch dominierte Regierung von Ministerpräsident Nuri al-Maliki an den Rand gedrängt. Extremistengruppen mit Verbindungen zum Terrornetzwerk al-Qaida nutzen die angespannte Lage, um Kämpfer im Irak zu rekrutieren und Anschläge zu verüben.

SDA/wid

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