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Bomben auf die Helfer in Syrien

Nach der Attacke auf einen Hilfskonvoi hat die UNO die Hilfe in Syrien eingestellt. Die USA erheben schwere Vorwürfe gegen Russland und das Regime in Damaskus.

Völlig ausgebrannt: Die Lastwagen transportierten Lebensmittel, Winterkleidung und Medikamente. Foto: Ammar Abdullah (Reuters)
Völlig ausgebrannt: Die Lastwagen transportierten Lebensmittel, Winterkleidung und Medikamente. Foto: Ammar Abdullah (Reuters)

Es gab ein bisschen Hoffnung, dass die Waffenruhe in Syrien noch gerettet werden könnte. Dass Not und Leid der Zivilbevölkerung vielleicht gelindert würden. Dass sich Amerikaner und Russen noch einmal zusammenraufen würden bei der UNO-Generalversammlung in New York. Um das Abkommen über eine Feuerpause und militärische Kooperation gegen Terroristen in Syrien nicht gänzlich abzuschreiben, das die Aussen­minister John Kerry und Sergej Lawrow vor nicht einmal zwei Wochen ausgehandelt hatten. Mehrere Konvois der Vereinten Nationen und des Roten Halbmonds ­hatten sich am Montag auf den Weg gemacht, um Zehntausende mit dem Nötigs­ten zu versorgen: Nahrungsmittel, Winterkleidung, Medikamente. 31 Lastwagen waren aufgebrochen, um über Frontlinien hinweg Hilfe in den Ort Urum al-Kubra zu bringen, der 20 Kilometer südwestlich von Aleppo liegt, in einem Gebiet, das Rebellen kontrollieren.

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