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Calmy-Rey schickt Gesandten nach Benghazi

Die Schweiz will in der ostlibyschen Stadt Benghazi ein Verbindungsbüro eröffnen. Dies, um den diplomatischen Kontakt zum libyschen Übergangsrat zu intensivieren.

Bald ist die Schweiz in Libyen präsent: Ein Mann steht in Benghazi Wache.
Bald ist die Schweiz in Libyen präsent: Ein Mann steht in Benghazi Wache.
Keystone

Die Schweiz will zu den Rebellen in Libyen einen ständigen diplomatischen Kontakt aufbauen und eröffnet daher in der Stadt Benghazi ein Verbindungsbüro. Ein Sondergesandter wurde zu diesem Zweck in die Rebellenhochburg geschickt.

Die Schweiz wolle damit ihre Präsenz vor Ort verstärken und die Beziehungen zum Nationalen Libyschen Übergangsrats intensivieren, teilte das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) mit. Das Verbindungsbüro soll in den Räumlichkeiten des Programmbüros der Humanitären Hilfe untergebracht sein. Experten der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) sind bereits seit vier Monaten in der ostlibyschen Stadt stationiert.

Bis zur Etablierung einer rechtmässig gewählten Regierung sei der Übergangsrat in Benghazi der einzige legitime Ansprechpartner der Schweiz in Libyen, teilte das EDA weiter mit. Aussenministerin Micheline Calmy-Rey traf sich bisher in Bern und in Tunis mit Vertretern der Rebellen zu Gesprächen. Die Beziehungen zum Ghadhafi-Regime in Tripolis wurden eingefroren. Die Schweizer Botschaft in der libyschen Hauptstadt ist seit dem 27. Februar 2011 aus Sicherheitsgründen geschlossen.

(SDA)

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