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Cheney und Konsorten fordern neuen Krieg

Der Irak steht in Flammen, die Befürworter der US-Intervention von 2003 aber weisen jegliche Verantwortung von sich: Schuld an allem sei Barack Obama.

Prominentester Kriegstreiber: Der ehemalige US-Vizepräsident Dick Cheney. (21. Mai 2009)
Prominentester Kriegstreiber: Der ehemalige US-Vizepräsident Dick Cheney. (21. Mai 2009)
Joshua Roberts, Reuters
Hatte die irakische Armee aufgelöst: Der ehemalige US-Botschafter im Irak Paul Bremer. (6. Februar 2007)
Hatte die irakische Armee aufgelöst: Der ehemalige US-Botschafter im Irak Paul Bremer. (6. Februar 2007)
Jonathan Ernst, Reuters
Grossbritanniens Ex-Premier Tony Blair behauptete jüngst, ohne den Einmarsch 2003 stünden die Dinge noch schlimmer im Irak. (8. April 2013)
Grossbritanniens Ex-Premier Tony Blair behauptete jüngst, ohne den Einmarsch 2003 stünden die Dinge noch schlimmer im Irak. (8. April 2013)
Matt Rourke, Keystone
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Sie waren die zumeist neokonservativen Anheizer und Architekten des grössten Fiaskos amerikanischer Politik seit Vietnam: Des Kriegs im Irak. Sie gaukelten den Amerikanern 2002 und 2003 einen schnellen und billigen Feldzug zum Sturz Saddam Husseins vor. Vor Massenvernichtungswaffen warnten sie und vor Saddams Beziehung zu al-Qaida. Und sie versprachen eine blühende Demokratie im Irak. Nichts davon stimmte, sie aber zahlten keinen Preis für ihre kolossalen Fehleinschätzungen.

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