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CIA tötet hochrangigen al-Qaida-Kommandeur

Die USA haben nach Angaben pakistanischer Behörden die Nummer Drei der al-Qaida getötet. Eine zentrale Rolle spielte dabei eine Drohne.

Angriff aus der Luft: Unbemannte MQ-1 Predator über Afghanistan.
Angriff aus der Luft: Unbemannte MQ-1 Predator über Afghanistan.
Keystone

Im Kampf gegen Al-Qaida ist den Sicherheitskräften am Hindukusch offenbar ein Doppelschlag gelungen. Während die NATO mitteilte, dass bei einem Luftangriff in Afghanistan ein hochrangiger Kommandeur des Terrornetzwerks getötet worden sei, untersuchten pakistanische Behörden Berichte, wonach die Nummer Drei der al-Qaida bei einem Drohnenangriff des amerikanischen Geheimdienstes CIA ums Leben gekommen sei.

Ein Sprecher der NATO teilte mit, dass bei einem Luftangriff im Osten Afghanistans mehrere Aufständische getötet wurden, darunter auch der Saudiaraber Abdallah Umar al Kuraischi. Kuraischi habe die Angriffe arabischer Kämpfer in den Grenzprovinzen Kunar und Nuristan koordiniert, hiess es.

Immer mehr Drohnenangriffe

In den pakistanischen Stammesgebieten soll eine von einer CIA-Drohne abgeschossene Rakete Scheikh Fateh al Masri getötet haben. Al Masri soll nach dessen Tod im Mai Mustafa al Jasid als Nummer Drei des Netzwerks beerbt haben. Pakistanische Sicherheitskräfte untersuchen nach eigenen Angaben den Fall.

Die USA sollen im September 21 Drohnenangriffe im Nordwesten Pakistans durchgeführt haben – doppelt so viele wie in jedem Monat zuvor. Einige der Angriffe hätten zum Ziel gehabt, die gegen Länder in Europa gerichteten Terrorpläne zu stören, hiess es aus Geheimdienstkreisen. Nach den vereitelten Anschlägen in Grossbritannien, Frankreich und Deutschland wurde die Sicherheitsstufe in den Ländern nicht erhöht. Rund um den Buckingham-Palast, Trafalgar Square und Big Ben war die Polizeipräsenz am Mittwoch dennoch deutlich erhöht.

dapd/miw

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