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«Das könnte den USA in die Hände spielen»

Die USA planen Gespräche mit den afghanischen Taliban in Doha. Afghanistan-Experte Kevin Francke über den diplomatischen Durchbruch, gegenseitige Forderungen und das Kalkül der Amerikaner.

Hier wollen sich die Parteien treffen: Das Taliban-Verbindungsbüro in Doha, Katar.
Hier wollen sich die Parteien treffen: Das Taliban-Verbindungsbüro in Doha, Katar.
Reuters
Forderte in seiner Rede eine politische Lösung des Konflikts in Afghanistan: Talibansprecher Muhammad Naeem (links, bei der Einweihung des Büros in Doha). (18. Juni 2013)
Forderte in seiner Rede eine politische Lösung des Konflikts in Afghanistan: Talibansprecher Muhammad Naeem (links, bei der Einweihung des Büros in Doha). (18. Juni 2013)
Reuters
Wollte zuerst nicht: Der afghanische Staatschef Hamid Karzai. (18. Juni 2013)
Wollte zuerst nicht: Der afghanische Staatschef Hamid Karzai. (18. Juni 2013)
Reuters
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Die USA planen, in den nächsten Tagen Gespräche mit den Taliban aufzunehmen. Warum gerade jetzt? Der Zeitpunkt ist nicht wirklich überraschend. Die USA haben schon länger auf diese Gespräche gedrängt, nur konnte man sich bisher nicht auf ein geeignetes Format einigen.

Wie kam es zum jetzigen diplomatischen Durchbruch? Deutschland spielte bei den Vorverhandlungen sicher eine grosse Rolle. Die Deutschen haben momentan den Vorsitz inne in der internationalen Kontaktgruppe für Afghanistan. Auch traditionell verfügt Deutschland über gute Kontakte im Land, deshalb waren sie wohl schon länger bei der Vermittlung der Gespräche dabei.

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