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«Das Senfgas des IS könnte jetzt zum Einsatz kommen»

Korrespondent Paul-Anton Krüger über die Offensive der irakischen Armee auf die IS-Hochburg Mosul und die drohende humanitäre Katastrophe.

Unterwegs nach Mosul: Irakische Antiterroreinheiten, 40 Kilometer vor der Hochburg des IS im Nordirak.
Unterwegs nach Mosul: Irakische Antiterroreinheiten, 40 Kilometer vor der Hochburg des IS im Nordirak.
AFP
Bereit für den Kampf gegen den IS: Ein irakischer Polizist kontrolliert seine Waffe. (17. Oktober 2016)
Bereit für den Kampf gegen den IS: Ein irakischer Polizist kontrolliert seine Waffe. (17. Oktober 2016)
AFP
Der irakische Ministerpräsident Haider al-Abadi (M.), umgeben von hohen Militär- und Polizeioffizieren.
Der irakische Ministerpräsident Haider al-Abadi (M.), umgeben von hohen Militär- und Polizeioffizieren.
Iraq Prime Minister's office/AP, Keystone
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Die irakische Armee hat mehrmals eine Offensive auf die IS-Hochburg Mosul angekündigt. Macht sie diesmal ernst?

Nach Monaten der Vorbereitung hat die Offensive der irakischen Armee tatsächlich begonnen. Das Ziel der irakischen Regierung war es einmal, Mosul bis Ende Jahr zurückzuerobern. Derzeit sind die irakischen Truppen 40 bis 60 Kilometer von Mosul entfernt. Dagegen sind kurdische Peschmerga-Einheiten in der letzten Nacht von Osten her an die Stadt herangerückt. Die irakischen Truppen werden zunächst einen immer engeren Ring um die Stadt ziehen, bevor sie den eigentlich Angriff beginnen. Diese Militäroperation wird Wochen, wenn nicht sogar Monate dauern. Es ist zu bezweifeln, dass es der irakischen Armee gelingen wird, Mosul bis Jahresende vollständig zurückzuerobern.

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