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Der Run aufs libysche Öl

Frankreich und Italien hoffen im befreiten Libyen auf gute Geschäfte. Die Übergangsregierung will bei der Ölförderung jene Länder bevorzugen, die ihr politischen Support gegeben haben.

Romeo Regenass
Muuruzuk, Sirte West und Ost: Die wichtigsten Ölfelder in Libyen.
Muuruzuk, Sirte West und Ost: Die wichtigsten Ölfelder in Libyen.
Ta-Grafik ib / Quelle: «African Energy», «Petroleum Economist», IEA, Bloomberg

Gestern Mittwoch Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy, heute der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi: Das Besuchsprogramm von Mahmoud Jibril, des Chefs der libyschen Übergangsregierung, ist politisch motiviert. Doch es geht auch um Big Business: Libyen ist der grösste Öllieferant Europas, Italiens ENI und Frankreichs Total förderten dort vor dem Aufstand am meisten Öl (siehe Grafik).

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