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Der Tempelberg als nächstes Ziel

Radikalisierung und gewalttätige Zusammenstösse von Juden und Palästinensern sind die absehbaren Folgen einer verfehlten Politik.

Auch an diesem Checkpoint bei Ramallah protestieren Palästinenser. Foto: Mohamad Torkoman (Reuters)
Auch an diesem Checkpoint bei Ramallah protestieren Palästinenser. Foto: Mohamad Torkoman (Reuters)

Krawall, Zusammenstösse, Schüsse, Messerstiche, Tote – ist das, was gegenwärtig in Jerusalem und den besetzten Gebieten geschieht, der Beginn eines dritten Palästinenseraufstandes nach 1987 und 2000? Das ist gegenwärtig noch nicht klar oder vorhersehbar. Was leichter zu analysieren ist, sind Gründe für diesen erneuten Gewaltausbruch. Völlige Hoffnungslosigkeit auf palästinensischer Seite trifft auf eine wachsende Radikalisierung der religiösen und nationalistischen Rechten in der israelischen Gesellschaft, die sich seit der letzten Wahl auch in der Politik der rein rechten Regierungskoalition spiegelt.

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