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Kongo erhöht Abgaben auf Bodenschätze

Seit Leopold II. wird das Land von Plünderern regiert. Nun verspricht der Präsident Wohlstand – wer profitiert?

Bankomat des Regimes: Kongolesische Kinder schürfen Gold. Foto: Reuters / Finbarr O'Reilly
Bankomat des Regimes: Kongolesische Kinder schürfen Gold. Foto: Reuters / Finbarr O'Reilly

Er hat sich inzwischen einen Vollbart wachsen lassen, der junge Präsident, staatsmännisch-grau meliert tritt er auf und will den alten kongolesischen Traum endlich wahr machen: Die Bodenschätze, vor denen die Erde dieses Landes im Herzen Afrikas nur so strotzt, sollen endlich den Menschen zugutekommen. Dafür hat Joseph Kabila, 47 Jahre alt, Präsident der Demokratischen Republik Kongo, ein Gesetz unterzeichnet. Internationale Minenfirmen müssen künftig deutlich höhere Abgaben auf jede Tonne Kupfer, Kobalt oder Zinn zahlen, die sie fördern. Die neuen Regeln würden dem Staat «substanzielle Einnahmen für seine wirtschaftliche und soziale Entwicklung einbringen».

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