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«Der Welt zeigen, dass wir die Demokratie lieben»

Wählen ist in Afghanistan gefährlich - das zeigte sich auch heute. Aber es ist auch eine Frage der Ehre für viele der Bürger, die seit Jahren Terror und Armut erdulden.

Erklärte sich eigenmächtig zum Sieger der Wahl: Der vermutlich unterlegene Präsidentschaftskandidat Abdullah Abdullah. (8. September 2014)
Erklärte sich eigenmächtig zum Sieger der Wahl: Der vermutlich unterlegene Präsidentschaftskandidat Abdullah Abdullah. (8. September 2014)
Wakil Koshar, AFP
Doch bei der Stichwahl im Juni nach dem offiziellen Auszählungsergebnis ging er als Sieger hervor: Präsidentschaftskandidat Ashraf Ghani. (12. August 2014)
Doch bei der Stichwahl im Juni nach dem offiziellen Auszählungsergebnis ging er als Sieger hervor: Präsidentschaftskandidat Ashraf Ghani. (12. August 2014)
Omar Sobhani, Reuters
Trotz der Drohungen der Islamisten bildeten sich lange Schlangen vor den Wahllokalen. (5. April 2014)
Trotz der Drohungen der Islamisten bildeten sich lange Schlangen vor den Wahllokalen. (5. April 2014)
AFP
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Am Ende siegten bei vielen Afghanen der Stolz und die Freude über die Angst. Wochenlang hatten die radikalislamischen Taliban die Vorbereitungen für die Präsidentschaftswahl attackiert und auch für den Wahltag Schlimmes angedroht. Tatsächlich gab es erneut einen Bombenanschlag sowie Angriffe mit Raketen und Schusswaffen auf Wahllokale. Und doch liessen sich die Wähler nicht abhalten. In langen Schlangen warteten sie auf die Stimmabgabe, getrennt voneinander Männer in langen Tuniken und Pluderhosen und Frauen in ihren Burkas.

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