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Der Westen braucht den Iran als Partner

Die Krise im Irak beeinflusst auch die Verhandlungen über das iranische Nuklearprogramm in Wien. Die USA zeigen sich offen für Diskussionen mit Teheran.

«Offen für Diskussionen»: US-Aussenminister Kerry zeigt sich bereit für Gespräche mit dem Iran.
«Offen für Diskussionen»: US-Aussenminister Kerry zeigt sich bereit für Gespräche mit dem Iran.
Keystone

Seit 30 Jahren haben die USA und der Iran keine diplomatischen Beziehungen mehr. Nun aber könnte die Krise im Irak zu direkten Gesprächen zwischen den beiden Staaten führen. Gestern Montag beschied ein leitender Beamter der US-Regierung der Presse in Washington, dass der stellvertretende US-Aussenminister William J. Burns mit den Iranern am Rande der Wiener Nukleargespräche möglicherweise über den Irak sprechen werde. US-Aussenminister Kerry schien ebenfalls konstruktive Stimmung verbreiten zu wollen: Washington sei «offen für Diskussionen» mit dem Iran, sollte dieser Hand bieten können zur Beendigung der Gewalt im Irak und zu einer Stärkung des Vertrauens in die Regierung Maliki, sagte er in einem Interview mit dem Nachrichtenportal Yahoo. Auf die Frage, ob er sich eine militärische Kooperation mit dem Iran vorstellen könne, antwortete Kerry, er wolle derzeit «nichts ausschliessen, was konstruktiv sein könnte».

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