Zum Hauptinhalt springen

Die drei grössten Probleme der irakischen Armee

Im Kampf gegen Isis werden die Defizite der irakischen Armee schonungslos aufgedeckt. Ein Überblick.

Schlecht ausgebildete Soldaten: Viele der desertierten Armeeangehörigen werden durch Freiwillige ersetzt, die keinerlei militärische Erfahrung haben. Im Bild: Irakische Volontäre kommen in einem Rekrutierungslager in der Nähe von Bagdad an. (13. Juni 2014)
Schlecht ausgebildete Soldaten: Viele der desertierten Armeeangehörigen werden durch Freiwillige ersetzt, die keinerlei militärische Erfahrung haben. Im Bild: Irakische Volontäre kommen in einem Rekrutierungslager in der Nähe von Bagdad an. (13. Juni 2014)
AFP
Fehlende Moral: Weil Korruption und Vetternwirtschaft weitverbreitet sind, ist die Bereitschaft zur Desertion grösser – Soldaten patrouillieren in Ramadi. (14. Mai 2014)
Fehlende Moral: Weil Korruption und Vetternwirtschaft weitverbreitet sind, ist die Bereitschaft zur Desertion grösser – Soldaten patrouillieren in Ramadi. (14. Mai 2014)
Reuters
Instrumentalisierte die Armee für seine Zwecke: Premier Nouri al-Maliki (Mitte) bei der Beerdigung von gefallenen Soldaten in Bagdad. (28. April 2013)
Instrumentalisierte die Armee für seine Zwecke: Premier Nouri al-Maliki (Mitte) bei der Beerdigung von gefallenen Soldaten in Bagdad. (28. April 2013)
Reuters
1 / 4

«Wo ist die Armee, für die wir Milliarden ausgegeben haben?», fragte der irakische Journalist Said Andulwahab die Nachrichtenagentur AFP, kurz nachdem die Isis-Kämpfer die Millionenstadt Mosul eingenommen hatten. Die Antwort ist einfach: Viele der Soldaten sind desertiert, ein Teil der Ausrüstung ist in die Hände der Islamisten gefallen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.