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Die Europäer sind nicht die Herren dieser Welt

Europa darf die Flüchtlingskrise nicht nur als Gefahr wahrnehmen. Der Kontinent muss sich Afrika gegenüber öffnen und neue Konzepte entwickeln.

MeinungJohannes Dieterich
Europa und Afrika sind zu einem Dorf geworden – durch einen Stacheldraht getrennt. Foto: Yannis Behrakis (Reuters)
Europa und Afrika sind zu einem Dorf geworden – durch einen Stacheldraht getrennt. Foto: Yannis Behrakis (Reuters)

Der Sommer kommt, die Temperaturen steigen, und im Mittelmeer wird wieder gestorben. Mehr als 13'000 schiffbrüchige Flüchtlinge wurden allein in der vergangenen Woche aus dem Mittelmeer gefischt, vermutlich sind mehr als 700 Menschen ertrunken. Jeder einzelne von ihnen ist ein Beweis für das Scheitern der europäischen Politik: Alle Versuche, die ausschwärmenden Migranten hinter Grenzen, Zäunen oder Gewässern auf ihrem Kontinent zu halten, schlagen auf verheerende Weise fehl.

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