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«Die Existenz der Christen ist bedroht»

Menschenrechtsaktivist John Eibner machte sich in Syrien ein Bild über die Lage der Religionsminderheiten. Im Gespräch mit Redaktion Tamedia berichtet er über Erkenntnisse und Eindrücke seiner Syrien-Reise.

Menschenrechtsaktivist John Eibner mit einem zerstörten Kreuz in einem christlichen Friedhof in Homs.
Menschenrechtsaktivist John Eibner mit einem zerstörten Kreuz in einem christlichen Friedhof in Homs.
CSI
Vor dem Krieg lebte in Homs rund eine Million Menschen, übrig geblieben ist eine Geisterstadt.
Vor dem Krieg lebte in Homs rund eine Million Menschen, übrig geblieben ist eine Geisterstadt.
CSI
Menschenrechtsaktivist John Eibner bei einem Hearing vor einem US-Kongressausschuss in Washington im Juni 2013.
Menschenrechtsaktivist John Eibner bei einem Hearing vor einem US-Kongressausschuss in Washington im Juni 2013.
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«Die Existenz der Christen und anderer Religionsminderheiten ist bedroht», sagt John Eibner, der kürzlich aus Syrien zurückgekehrt ist. Der Menschenrechtsaktivist von Christian Solidarity International (CSI), der als Projektleiter regelmässig den Nahen Osten bereist, wollte sich persönlich ein aktuelles Bild machen über die Notlage der religiösen Minderheiten im kriegsversehrten Syrien. Vor dem Bürgerkrieg lebten rund 2,5 Millionen Christen in Syrien. Etwa 30 Prozent der 21,5 Millionen Syrer, die 2010 in Syrien lebten, gehörten religiösen Minderheiten an. Wegen der chaotischen Zustände lässt sich laut Eibner nicht sagen, wie viele Christen heute noch in Syrien leben.

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