Zum Hauptinhalt springen

Die Gefahr, die von den Tuareg ausgeht

Das Nomadenvolk sieht sich nach dem Ende der Herrschaft Ghadhafis in einer prekären Lage. Das könnte eine Welle der Gewalt auslösen – über Libyen hinaus.

Tuareg versammeln sich zu einem Fest zum Ende der Regenzeit, unweit der Stadt Agadez im Zentrum des Niger.
Tuareg versammeln sich zu einem Fest zum Ende der Regenzeit, unweit der Stadt Agadez im Zentrum des Niger.
Reuters

Ein erster Showdown wurde gerade noch abgewendet, als Vertreter des libyschen Nationalen Übergangsrats und Führer des Wüstenvolks der Tuareg Ende vergangener Woche in der Oasenstadt Ghadames einen Friedensvertrag unterzeichneten. Doch die nach mehreren blutigen Zusammenstössen getroffene Übereinkunft kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Entmachtung Muammar al-Ghadhafis ein neues Sicherheitsproblem heraufbeschworen hat: Die nicht nur in Libyen lebenden Tuareg könnten zur Destabilisierung der gesamten Region beitragen, fürchten Experten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.