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Die Guerillataktik des Phantoms Boko Haram

Eine scheinbar hilflose nigerianische Armee kann mehr als 200 entführte Mädchen nicht finden. Wie ist das nur möglich? Dazu Afrika-Kenner Carlo Koos.

Die Mädchen sollen zum Islam konvertiert sein, sagt Boko Haram: Videostill einer Botschaft der Terrororganisation. (12. Mai 2014)
Die Mädchen sollen zum Islam konvertiert sein, sagt Boko Haram: Videostill einer Botschaft der Terrororganisation. (12. Mai 2014)
Reuters
Kämpfen seit Monaten für die Freilassung der über 200 Mädchen: Demonstranten werden in Abuja von Polizisten zurückgehalten.
Kämpfen seit Monaten für die Freilassung der über 200 Mädchen: Demonstranten werden in Abuja von Polizisten zurückgehalten.
Reuters
Der Entführungsfall schlägt in Nigeria hohe Wellen: Eine Aktivistin protestiert für den besseren Schutz junger Frauen.
Der Entführungsfall schlägt in Nigeria hohe Wellen: Eine Aktivistin protestiert für den besseren Schutz junger Frauen.
Reuters
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Seit drei Wochen sind mehr als 230 Mädchen verschwunden. Dutzende bewaffnete Männer der islamistischen Sekte und Terrororganisation Boko Haram haben die Mädchen während einer Maturaprüfung im nordnigerianischen Chibok aus einer Schule entführt. Erst gestern hat sich die Organisation zu der Tat bekannt. In einer Videobotschaft sagte ein Mann, angeblich Sektenführer Abubakar Shekau, er werde die Mädchen «auf dem Markt verkaufen». Berichten zufolge sollen die 15- bis 18-Jährigen im Dschungel an der Grenze zu Kamerun für umgerechnet etwa 12 Franken an Boko-Haram-Kämpfer verkauft werden.

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