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«Die Hoffnung ist klein, die Mädchen zu finden»

Boko Haram will 230 ­entführte Schülerinnen verkaufen. Afrika-Expertin Jennifer Giroux über den Kampf gegen die ­Islamisten.

Mit Jennifer Giroux sprach Rupen Boyadjian
Die Mädchen sollen zum Islam konvertiert sein, sagt Boko Haram: Videostill einer Botschaft der Terrororganisation. (12. Mai 2014)
Die Mädchen sollen zum Islam konvertiert sein, sagt Boko Haram: Videostill einer Botschaft der Terrororganisation. (12. Mai 2014)
Reuters
Hoffen auf die Rückkehr der Mädchen: Zeitungen in Abuja berichten über den Waffenstillstand zwischen Nigerias Regierung und Boko Haram. (18. Oktober 2014)
Hoffen auf die Rückkehr der Mädchen: Zeitungen in Abuja berichten über den Waffenstillstand zwischen Nigerias Regierung und Boko Haram. (18. Oktober 2014)
Reuters
Erneut entführt Boko Haram im Norden Nigerias Frauen: Eine Demonstrantin während einer Kundgebung für die über 200 entführten Mädchen.
Erneut entführt Boko Haram im Norden Nigerias Frauen: Eine Demonstrantin während einer Kundgebung für die über 200 entführten Mädchen.
Reuters
Angesichts solcher Bilder verspricht der Präsident Nigerias, Goodluck Jonathan, mehr Taten seiner Armee: Bei diesem Anschlag mit zwei Autobomben auf einen Markt in der zentralnigerianischen Stadt Jos starben mindestens 46 Menschen. (20. Mai 2014)
Angesichts solcher Bilder verspricht der Präsident Nigerias, Goodluck Jonathan, mehr Taten seiner Armee: Bei diesem Anschlag mit zwei Autobomben auf einen Markt in der zentralnigerianischen Stadt Jos starben mindestens 46 Menschen. (20. Mai 2014)
Reuters
«Wir wollen das Leben der Mädchen nicht riskieren»: Nigerias Armeechef Alex Badeh spricht zu den Medien. (26. Mai 2014)
«Wir wollen das Leben der Mädchen nicht riskieren»: Nigerias Armeechef Alex Badeh spricht zu den Medien. (26. Mai 2014)
Reuters
Seit sieben Wochen in der Gewalt von Boko Haram: Nigerianische Frauen demonstrieren für die Freilassung der entführten Schülerinnen. (27. Mai 2014)
Seit sieben Wochen in der Gewalt von Boko Haram: Nigerianische Frauen demonstrieren für die Freilassung der entführten Schülerinnen. (27. Mai 2014)
Reuters
Spannen zusammen: François Hollande (r.) und Goodluck Jonathan während einer Pressekonferenz in Paris. (17. Mai 2014)
Spannen zusammen: François Hollande (r.) und Goodluck Jonathan während einer Pressekonferenz in Paris. (17. Mai 2014)
Reuters
Die Proteste gegen Boko Haram halten an: Demonstration von Frauen in Nairobi, Kenia. (16. Mai 2014)
Die Proteste gegen Boko Haram halten an: Demonstration von Frauen in Nairobi, Kenia. (16. Mai 2014)
Reuters
Beraten die Lage der entführten Mädchen: Der britische Afrika-Minister Mark Simmonds (links) und der nigerianische Präsident Goodluck Jonathan. (14. Mai 2014)
Beraten die Lage der entführten Mädchen: Der britische Afrika-Minister Mark Simmonds (links) und der nigerianische Präsident Goodluck Jonathan. (14. Mai 2014)
Reuters
«Ich geniesse es, Menschen zu töten, die Allah mich zu töten heisst»: Abubakar Shekau, Anführer der berüchtigten Boko-Haram-Sekte in Nigeria. (12. Mai 2014)
«Ich geniesse es, Menschen zu töten, die Allah mich zu töten heisst»: Abubakar Shekau, Anführer der berüchtigten Boko-Haram-Sekte in Nigeria. (12. Mai 2014)
Reuters
Noch immer fehlt jede Spur von den entführten Mädchen: Eine Frau in Los Angeles betet für die Schülerinnen. (11. Mai 2014)
Noch immer fehlt jede Spur von den entführten Mädchen: Eine Frau in Los Angeles betet für die Schülerinnen. (11. Mai 2014)
Reuters
Dieses Bild soll die entführten Mädchen zeigen: Videostill aus einer Botschaft von Boko Haram vom 12. Mai 2014.
Dieses Bild soll die entführten Mädchen zeigen: Videostill aus einer Botschaft von Boko Haram vom 12. Mai 2014.
Reuters
Bewacher steht vor den entführten Mädchen: Videostill einer angeblich von Boko Haram verbreiteten Botschaft vom 12. Mai 2014.
Bewacher steht vor den entführten Mädchen: Videostill einer angeblich von Boko Haram verbreiteten Botschaft vom 12. Mai 2014.
Reuters
Hier wurden die Mädchen entführt: Die Schule in der nigerianischen Ortschaft Chibok. (21. April 2014)
Hier wurden die Mädchen entführt: Die Schule in der nigerianischen Ortschaft Chibok. (21. April 2014)
Reuters
«Bringt unsere Schwestern nach Hause»: Frauen in Abuja demonstrieren. (30. April 2014)
«Bringt unsere Schwestern nach Hause»: Frauen in Abuja demonstrieren. (30. April 2014)
Reuters
Bisher hat er vor allem mit Bombenattentaten und Massakern Angst und Schrecken verbreitet: Boko-Haram-Chef Abubakar Shekau, hier auf einem Standbild des Bekennervideos für einen Bombenanschlag in der nigerianischen Hauptstadt Abuja. (19. April 2014)
Bisher hat er vor allem mit Bombenattentaten und Massakern Angst und Schrecken verbreitet: Boko-Haram-Chef Abubakar Shekau, hier auf einem Standbild des Bekennervideos für einen Bombenanschlag in der nigerianischen Hauptstadt Abuja. (19. April 2014)
Reuters
«Ich habe eure Mädchen gekidnappt»: Boko-Haram-Chef Abubakar Shekau wendet sich erneut an die Öffentlichkeit. (5. Mai 2014)
«Ich habe eure Mädchen gekidnappt»: Boko-Haram-Chef Abubakar Shekau wendet sich erneut an die Öffentlichkeit. (5. Mai 2014)
Reuters
In den Fängen radikaler Islamisten: Frauen in Nigeria halten Plakat mit dem Gesicht eines entführten Mädchens.
In den Fängen radikaler Islamisten: Frauen in Nigeria halten Plakat mit dem Gesicht eines entführten Mädchens.
Reuters
Über 230 Schülerinnen bleiben nach wie vor vermisst. (5. Mai 2014)
Über 230 Schülerinnen bleiben nach wie vor vermisst. (5. Mai 2014)
Reuters
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Die Eltern der Mädchen werfen der nigerianischen Regierung vor, nicht genug zu tun. Haben sie recht?

Ja. Erstens hält die Gewalt im Norden des Landes an trotz der Millionen, die die Regierung zur Bekämpfung des Aufstands ausgibt. Die Entführung hat die Nigerianer nun aufgeschreckt. Viele realisieren, dass die Regierung mehr machen muss. Zweitens waren die Regierungsinformationen zur Entführung ­widersprüchlich und undurchsichtig.

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