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Die islamistische Boko Haram gewinnt immer mehr an Terrain

Die nigerianische Armee will die von der Terrormiliz eroberten Orte zurückholen. Bisher hat sie aber im Kampf gegen die Islamisten total versagt.

Der nigerianischen Armee wird vorgeworfen, im Kampf gegen Boko Haram nicht konsequent genug vorzugehen: Zwei Soldaten der nigerianischen Streitkräfte. Foto: Reuters
Der nigerianischen Armee wird vorgeworfen, im Kampf gegen Boko Haram nicht konsequent genug vorzugehen: Zwei Soldaten der nigerianischen Streitkräfte. Foto: Reuters

Während in Europa die Ermordung französischer Staatsbürger durch radikale Islamisten betrauert wird, sehen sich Zigtausende von Nigerianern im Nordosten des westafrikanischen Staates mit immer neuen Angriffen der militanten Islamistensekte Boko Haram konfrontiert, die allein in den vergangenen ­Tagen Hunderte von Menschenleben gekostet haben sollen. Mittlerweile bestätigten sich Berichte, wonach Sektenmitglieder am Mittwoch die im äussersten Nordosten Nigerias gelegene Grenzstadt Baga sowie mindestens 16 Dörfer in ihrer Umgebung überfielen und praktisch dem Erdboden gleichmachten. Mittlerweile befänden sich 70 Prozent des Bundesstaates Borno in der Hand der Islamisten, gab der nigerianische Senator Maina Maaji Lawan bekannt.

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