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«Die Kinder leiden unter Todesangst und haben Albträume»

Wegen der Kämpfe in Syrien mussten Zehntausende Kinder ihre Heimat verlassen. Im Gespräch mit Redaktion Tamedia schildert Katrin Piazza vom Hilfswerk Unicef den Alltag in den Flüchtlingslagern.

Raphaela Birrer
Kriegsgewalt kann die geistige und seelische Entwicklung von Minderjährigen beeinträchtigen: Spielende Kinder im Flüchtlingslager Za'atari in der Nähe von Mafraq in Nord-Jordanien. (3. August 2012)
Kriegsgewalt kann die geistige und seelische Entwicklung von Minderjährigen beeinträchtigen: Spielende Kinder im Flüchtlingslager Za'atari in der Nähe von Mafraq in Nord-Jordanien. (3. August 2012)
Reuters
Trister Alltag: Kinder in einem Zelt im UNO-Lager. (31. Juli 2012)
Trister Alltag: Kinder in einem Zelt im UNO-Lager. (31. Juli 2012)
Reuters
Unterricht spielt eine zentrale Rolle, um den Kindern etwas Normalität zu bieten: Ein Mädchen liest im Koran. (3. August 2012)
Unterricht spielt eine zentrale Rolle, um den Kindern etwas Normalität zu bieten: Ein Mädchen liest im Koran. (3. August 2012)
Reuters
In den Lagern setzen sich Kinder stark füreinander ein: Ein Mädchen hält einen kleinen Jungen auf dem Arm. (31. Juli 2012)
In den Lagern setzen sich Kinder stark füreinander ein: Ein Mädchen hält einen kleinen Jungen auf dem Arm. (31. Juli 2012)
Reuters
Spielplatz in der neuen Unterkunft: Knaben vertreiben sich die Zeit im Lager in Jordanien.(3. August 2012)
Spielplatz in der neuen Unterkunft: Knaben vertreiben sich die Zeit im Lager in Jordanien.(3. August 2012)
Reuters
Traumatische Kriegserlebnisse können langjährige Auswirkungen haben: Zwei Kinder inmitten der Zeltstadt. (31. Juli 2012)
Traumatische Kriegserlebnisse können langjährige Auswirkungen haben: Zwei Kinder inmitten der Zeltstadt. (31. Juli 2012)
Reuters
Sie sehnen sich nach der Flucht nach unbeschwerten Stunden mit Gleichaltrigen: Kinder schaukeln im Lager. (3. August 2012)
Sie sehnen sich nach der Flucht nach unbeschwerten Stunden mit Gleichaltrigen: Kinder schaukeln im Lager. (3. August 2012)
Reuters
Hygienemassnahme: Eltern waschen ihr Kleinkind. (3. August 2012)
Hygienemassnahme: Eltern waschen ihr Kleinkind. (3. August 2012)
Reuters
In Flüchtlingslagern ist die Seuchengefahr gross: Ein Mann trägt  ein fiebriges Kleinkind in eine Klinik im Camp.(3. August 2012)
In Flüchtlingslagern ist die Seuchengefahr gross: Ein Mann trägt ein fiebriges Kleinkind in eine Klinik im Camp.(3. August 2012)
Reuters
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Frau Piazza, immer mehr Syrer verlassen ihre Dörfer oder gar das Land. Wie viele Menschen sind zurzeit auf der Flucht? Allein aus Aleppo sind in den vergangenen Tagen 200'000 Menschen geflohen – besonders die Zahl der Frauen und Kinder hat dabei deutlich zugenommen. Über 16'000 Betroffene haben innerhalb der Landesgrenzen in Moscheen, Schulen und weiteren öffentlichen Gebäuden Unterschlupf gefunden. Je mehr Menschen sich an einem Ort versammeln, desto grösser ist die Chance auf koordinierte Hilfe. Die meisten Familien suchen jedoch bei Verwandten in weniger umkämpften Regionen Syriens Zuflucht. Diese geraten dadurch jedoch finanziell und logistisch unter starken Druck. Die UNO geht darum davon aus, dass insgesamt 1,5 Millionen Menschen in Syrien hilfsbedürftig sind. Zudem sind über 130'000 Menschen über die Landesgrenzen geflohen und in Flüchtlingslagern in Jordanien, Libanon, Irak sowie in der Türkei untergebracht worden.

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