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Die letzten Ghadhafi-Beamten setzen sich ab

Mehrere Vertraute des libyschen Machthabers sind offenbar ins Nachbarland Niger geflohen. Ghadhafis Sicherheitschef und zehn weitere hohe Beamte reisten in die Stadt Agadez im Nordes des Landes.

Libyen ist frei: Frauen und Kinder begrüssen Kämpfer, die aus Sirte nach Benghazi zurückkehren. (22. Oktober 2011)
Libyen ist frei: Frauen und Kinder begrüssen Kämpfer, die aus Sirte nach Benghazi zurückkehren. (22. Oktober 2011)
Keystone
Rauch steigt über dem Quartier in Sirte auf, wo sich Ghadhafi zuletzt versteckt haben soll. (22. Oktober 2011)
Rauch steigt über dem Quartier in Sirte auf, wo sich Ghadhafi zuletzt versteckt haben soll. (22. Oktober 2011)
Reuters
Zehntausende feiern in Benghazi das nahende Ende des Ghadhafi-Regimes. (22. August 2011)
Zehntausende feiern in Benghazi das nahende Ende des Ghadhafi-Regimes. (22. August 2011)
Keystone
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Ghadhafis Sicherheitschef Mansur Daw und rund zehn weitere Ghadhafi-Getreue reisten in den Norden des Niger, wie Vertreter des Nomadenvolks der Tuareg der Nachrichtenagentur AFP sagten. Sie seien von dem früheren Tuareg-Rebellenführer Agaly Alambo begleitet worden und inzwischen in die Hauptstadt Niamey weitergereist.

Unter den Ghadhafi-Vertrauten seien aber «weder Ghadhafis Söhne noch nahe Verwandte», sagte ein Tuareg-Vertreter. Viele Tuareg standen während der Herrschaft Ghadhafis hinter dem Machthaber, da er das Nomadenvolk begünstigte. In Libyen, im Niger, in Mali, Algerien und Burkina Faso leben insgesamt rund 1,5 Millionen Tuareg.

1500 Tuareg-Rebellen für Ghadhafi

Im Libyen-Konflikt sollen rund 1500 frühere Tuareg-Rebellen auf der Seite Ghadhafis gekämpft haben. Nach dem Einmarsch der libyschen Aufständischen in der Hauptstadt Tripolis sind die meisten von ihnen in den Niger zurückgekehrt. Rund 500 Tuareg-Kämpfer sollen sich jedoch in Ghadhafis Geburtsstadt Sirte zurückgezogen haben.

SDA/pbe

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