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Die Ölindustrie verschmutzt auch anderswo

In Nigeria, Kanada und Sibirien ist die ökologische Katastrophe Alltag, nur schaut keiner hin. Es fehlt der Wille der Regierungen, die Bevölkerung beim Kampf gegen die Erdölkonzerne zu unterstützen.

Eine brennende Ölpipeline im Nigerdelta zwingt Anwohner zur Flucht.
Eine brennende Ölpipeline im Nigerdelta zwingt Anwohner zur Flucht.
Keystone

Tag für Tag, Liter für Liter sprudelt das Öl im Golf von Mexiko ungehindert ins Meer. Gemäss neuen Schätzungen von BP könnten es bis zu 16,9 Millionen Liter täglich sein. Eine ökologische Katastrophe. Wegschauen geht nicht, denn US-Präsident Barack Obama und mit ihm die amerikanische Nation empören sich lautstark. Letzte Woche hat sich BP denn auch bereit erklärt, 20 Milliarden Dollar in einen Notfonds zur Entschädigung der Betroffenen sowie zur Behebung der Umweltschäden einzuzahlen.

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