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«Die Politik muss sich militärische Optionen offenhalten»

Sicherheitsexperte Johannes Varwick hält den Abschuss einer türkischen F-4 durch die Syrer für ein Versehen. Die Nato sieht er nicht auf eine Intervention zusteuern.

Nach türkischen Angaben 8,6 nautische Meilen (rund 15,7 Kilometer) vor der syrischen Küste geborgen: Der Helm eines der Unglückspiloten des abgeschossenen F-4-Militärjets. (Undatiertes Handout-Bild, das die türkische Armee am 5. Juli 2012 veröffentlichte)
Nach türkischen Angaben 8,6 nautische Meilen (rund 15,7 Kilometer) vor der syrischen Küste geborgen: Der Helm eines der Unglückspiloten des abgeschossenen F-4-Militärjets. (Undatiertes Handout-Bild, das die türkische Armee am 5. Juli 2012 veröffentlichte)
Reuters
Der Abschuss des türkischen Jets hatte für grosse Spannungen zwischen der Türkei und Syrien gesorgt: Ein F-16-Kampfjet der türkischen Luftwaffe in Adana. (3. Juli 2012)
Der Abschuss des türkischen Jets hatte für grosse Spannungen zwischen der Türkei und Syrien gesorgt: Ein F-16-Kampfjet der türkischen Luftwaffe in Adana. (3. Juli 2012)
Reuters
Angespannte Lage: Ein türkischer Polizist patrouilliert vor der syrischen Botschaft in Ankara. (23. Juni 2012)
Angespannte Lage: Ein türkischer Polizist patrouilliert vor der syrischen Botschaft in Ankara. (23. Juni 2012)
AFP
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Herr Varwick, ein türkischer Kampfpilot dringt versehentlich in den syrischen Luftraum ein. Dort herrscht Krieg. Die Türken bezeichnen dies als Routine. Ist das wirklich vorstellbar?

Das würde ich von den technischen Rahmenbedingungen her tatsächlich als Routine bezeichnen. Die Jets sind mit sehr hohen Geschwindigkeiten unterwegs, da handelt es sich dann um Sekunden. In dieser Region, die sich in einer derart heiklen Situation befindet, dürften solche Dinge jedoch nicht passieren.

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