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«Dann geht Assad, und zwar mit einer Kugel im Kopf»

Die syrische Schriftstellerin Samar Yazbek lebt im Pariser Exil. Für ihr Buch reiste sie wiederholt in ihre Heimat. Mit deutlichen Worten nimmt sie Stellung zu diesem tragischen Konflikt.

«Damit die Situation etwas erträglicher wird, müssen die Bombardierungen endlich aufhören», fordert Schriftstellerin Samar Yazbek. Fotos: Albrecht Fuchs, Gokhan Sahin (Getty Images)
«Damit die Situation etwas erträglicher wird, müssen die Bombardierungen endlich aufhören», fordert Schriftstellerin Samar Yazbek. Fotos: Albrecht Fuchs, Gokhan Sahin (Getty Images)

Vor genau drei Jahren haben Sie Ihr erstes Syrien-Buch «Schrei nach Freiheit» vorgestellt. Wie hat sich die Lage seither verändert?

Im Vergleich zu 2012 ist die Situation eindeutig schlimmer geworden. Die Massaker an der Zivilbevölkerung gehen nach wie vor weiter. Die Syrer leben in einem geteilten und zerstörten Land, das von verschiedenen Staaten ununterbrochen bombardiert wird. Am Boden sind in den letzten drei Jahren unzählige Jihadisten und IS-Kämpfer aus allen möglichen Ländern dazugekommen, welche die syrische Bevölkerung terrorisieren. Die Lage ist also tragisch, und sie wird es bleiben: Die Syrer sterben ­eigentlich nur noch.

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