Zum Hauptinhalt springen

«Die Türkei könnte einen kurdischen Staat akzeptieren»

Das ölreiche Kirkuk unter kurdischer Kontrolle stellte bisher eine rote Linie Ankaras dar. Nun ist genau dieser Fall eingetreten – und die Türkei hält sich zurück. Weshalb? Dazu Politologin Gülistan Gürbey.

Rupen Boyadjian
Sollen bald Nachschub aus Deutschland erhalten: Ein irakischer Kurde inspiziert ein Gewehr auf einem Waffenmarkt in der nordirakischen Hauptstadt Arbil. (17. August 2014)
Sollen bald Nachschub aus Deutschland erhalten: Ein irakischer Kurde inspiziert ein Gewehr auf einem Waffenmarkt in der nordirakischen Hauptstadt Arbil. (17. August 2014)
Safin Hamed, AFP
Kämpfer aus dem Irak, der Türkei und Syrien haben eine Offensive gegen die IS gestartet – bei Zusammenstössen in der Nähe von Mossul steigt Rauch auf. (6. August 2014)
Kämpfer aus dem Irak, der Türkei und Syrien haben eine Offensive gegen die IS gestartet – bei Zusammenstössen in der Nähe von Mossul steigt Rauch auf. (6. August 2014)
Reuters
Während die Islamisten von IS mehrere irakische Städte überrannten, konnten sie in den Kurdengebieten nicht Fuss fassen: Kurdische Kämpfer beziehen im Umland von Kirkuk eine Stellung im Kampf gegen Isis. (21. Juni 2014)
Während die Islamisten von IS mehrere irakische Städte überrannten, konnten sie in den Kurdengebieten nicht Fuss fassen: Kurdische Kämpfer beziehen im Umland von Kirkuk eine Stellung im Kampf gegen Isis. (21. Juni 2014)
Azad Lashkari, Reuters
1 / 5

In früheren Jahren wollte die Türkei unbedingt eine kurdische Kontrolle über das ölreiche Kirkuk verhindern und hat auch mit dem Einmarsch gedroht. Weshalb ist nun nichts aus Ankara zu hören?

Die Bedrohung durch Isis umfasst nicht nur den Irak oder die Kurden im Irak, sondern alle Staaten in der Region, natürlich auch die Türkei. Isis ist der gemeinsame Feind, den man bekämpfen muss. Die Frage des Einmarschs der Kurden in Kirkuk ist dabei zunächst einmal sekundär.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen