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Die USA warnen vor unmittelbarem Anschlag in Kenia

Die Vereinigten Staaten befürchten, dass der Küstenstadt Mombasa ein Attentat bevorsteht. Alle US-Beamten wurden aufgefordert, die Stadt zu verlassen. Zwei Iraner wurden bereits verhaftet.

In diesem Jahr bereits häufiger Ziel von Anschlägen: Mombasa nach der Attacke auf ein Tanzlokal. (12. Mai 2012)
In diesem Jahr bereits häufiger Ziel von Anschlägen: Mombasa nach der Attacke auf ein Tanzlokal. (12. Mai 2012)
Keystone

Erneut verunsichert eine Terrorwarnung die kenianische Bevölkerung. Alle US-Beamten seien aufgefordert worden, die Stadt zu verlassen, hiess es heute in einer Anweisung der US-Botschaft in Nairobi. Alle Vertretungen der US-Regierung in Mombasa sollen bis zum 1. Juli geschlossen bleiben.

Die kenianische Polizei nahm zwei Iraner fest, die verdächtigt werden, einer Terrorzelle anzugehören und Anschläge in Nairobi und Mombasa geplant zu haben. Einer der beiden sei bereits am Mittwoch in Nairobi festgenommen worden, der andere am Donnerstag in Mombasa.

Chemikalien gefunden

Nach Polizeiangaben aus Mombasa wurden nach der Vernehmung der Verdächtigen Chemikalien gefunden, die zur Herstellung von Sprengsätzen geeignet seien. Die US-Botschaft warnte bereits wiederholt vor Anschlägen in Kenia, seit die kenianische Armee ihren Kampf gegen islamistische Shebab-Milizen in Somalia aufgenommen hat.

In den vergangenen Monaten gab es bereits Anschläge in Nairobi und Mombasa, die Kenia der Shebab zuschrieb, zu denen sich die Gruppe jedoch nie bekannte. Ende Mai waren bei einem Anschlag in Nairobi ein Mensch getötet und mehr als dreissig verletzt worden. Die USA befürchten einen grossangelegten Anschlag in Kenia.

SDA/ses

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