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Drei Tote nach Selbstmordanschlag in Nigeria

Im afrikanischen Land reisst die Gewalt gegen Christen nicht ab. Bei einem Angriff auf eine Kirche wurden drei Menschen getötet und 38 verletzt. Es ist der zweite Anschlag innert 24 Stunden.

Seit Dezember mehren sich die Übergriffe: Ein ausgebranntes Auto vor der Polizeistation in Gombe. (25. Februar 2012)
Seit Dezember mehren sich die Übergriffe: Ein ausgebranntes Auto vor der Polizeistation in Gombe. (25. Februar 2012)
Reuters

In der zentralnigerianischen Stadt Jos sind bei einer Explosion in einer Kirche am Sonntag drei Menschen getötet und 38 verletzt worden. Augenzeugen zufolge raste ein Selbstmordattentäter mit einem Auto in die Kirche und zündete dann die Bombe. In der Stadt sind die Spannungen zwischen den verschiedenen Religionen und ethnischen Gruppen gross.

Erst am Samstag waren bei einem Angriff auf eine Polizeistation in Gombe im Nordosten des Landes 14 Menschen getötet worden. In ersten Berichten hiess es, der Anschlag sei vermutlich von Anhängern der fundamentalistischen islamischen Sekte Boko Haram verübt worden.

Die Boko-Haram-Sekte lehnt jede westliche Lebensform ab. Eines ihrer Ziele ist es, Christen aus dem überwiegend islamisch geprägten Norden Nigerias zu vertreiben. In den vergangenen Monaten gab es immer wieder Bombenanschläge auf Kirchen sowie auf Gaststätten mit Alkoholausschank. Hunderte Menschen wurden getötet.

SDA/kpn

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