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«Ein Racheakt aus Missverständnis»

Bei einem Massaker in einer Synagoge in Jerusalem starben sechs Menschen. Korrespondentin Susanne Knaul über die Hintergründe des Attentats.

Die Synagoge ist wieder geöffnet: Jüdische Gläubige beim Gebet. (19. November 2014)
Die Synagoge ist wieder geöffnet: Jüdische Gläubige beim Gebet. (19. November 2014)
Ronen Zvulun, Reuters
Weltweite Empörung: Demonstranten vor der permanenten Beobachtermission Palästinas bei der UNO in New York. (18. November 2014)
Weltweite Empörung: Demonstranten vor der permanenten Beobachtermission Palästinas bei der UNO in New York. (18. November 2014)
Spencer Platt/Getty Images, AFP
Schon seit Wochen gibt es Konfrontationen zwischen Israelis und Palästinensern: Israelische Sicherheitsleute durchsuchen das Gelände nahe der Synagoge. (18. November 2014)
Schon seit Wochen gibt es Konfrontationen zwischen Israelis und Palästinensern: Israelische Sicherheitsleute durchsuchen das Gelände nahe der Synagoge. (18. November 2014)
Reuters
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Gibt es erste Erklärungen für das Attentat von Palästinensern in einer Synagoge in Jerusalem, bei dem mindestens vier Israelis und die beiden Täter starben? Zusätzlich zu der ohnehin angespannten Lage in Jerusalem handelt es sich offenbar um ein Missverständnis. Dabei geht es um den Tod eines palästinensischen Busfahrers, der am Montagabend erhängt aufgefunden worden war. Eine erste Autopsie, bei der auch ein palästinensischer Arzt anwesend war, ergab, dass der Busfahrer Selbstmord begangen hat. Dies wird auf palästinensischer Seite aber nicht geglaubt. Manche Medien gehen davon aus, dass der Busfahrer von Israelis gelyncht worden sei. Vor diesem Hintergrund ist das Attentat auf die Synagoge in Jerusalem als Racheakt zu deuten.

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