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Ein Staat löst sich auf

Im Jemen haben die schiitischen Huthi-Rebellen eine wichtige Militärbasis eingenommen. Präsident Hadi ist in grosser Bedrängnis.

Von Paul-Anton Krüger, Kairo
Unübersichtliche Lage: Der Luftwaffenstützpunkt Al-Annad im Jemen. (24. März 2015)
Unübersichtliche Lage: Der Luftwaffenstützpunkt Al-Annad im Jemen. (24. März 2015)
Wael Qubady, Keystone

Al-Annad ist der grösste Luftwaffenstützpunkt im Jemen. Was sich dort in den vergangenen fünf Tagen zugetragen hat, macht deutlich, wie unübersichtlich die Lage in dem Land ist und wie schnell die Krise voranschreitet: Dreimal wechselte in dieser Zeit die Kontrolle über eine der wichtigsten militärischen Einrichtungen des Landes. Am Sonntag hatten Al-Qaida-Kämpfer das Gelände attackiert und vorübergehend eingenommen, von dem aus lange 100 US-Soldaten einer Spezialeinheit die Regierung im Kampf gegen die Terroristen unterstützt hatten. Die Regierungstruppen schlugen den Angriff zurück. Der Stützpunkt liegt nur 40 Kilometer von Aden entfernt, wohin sich der international anerkannte Präsident Abd Rabbuh Mansur al-Hadi geflüchtet hat.

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