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Ein Wunder in Afrika

Telemedizin im Busch, abenteuerliches Wachstum beim Mobilfunk, nigerianischer Online-Shop in Paris: Afrika erlebt zurzeit ein technologisches Wunder. Davon profitieren jedoch auch Terroristen.

Auf Draht: Ein Kenianer telefoniert in Kangami, einer Vorstadt Nairobis.
Auf Draht: Ein Kenianer telefoniert in Kangami, einer Vorstadt Nairobis.
Stephen Morrison, Keystone
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Mit ihrer blutrünstigen Aktion wollten die extremistischen Gotteskrieger, die im vergangenen Monat Nairobis Luxus-Mall Westgate heimsuchten, nicht nur möglichst viele Menschen töten, sondern auch ein Fanal gegen den modernen, westlich beeinflussten Lebensstil setzen. Erreicht haben sie das Gegenteil. Ausser einer neuen Stufe der Brutalität fundamentalistischer Milizionäre markiert der Angriff eine weitere Etappe des Siegeszugs westlicher Informationstechnologien und sozialer Netzwerke wie Twitter: Es war die erste Terrorattacke auf afrikanischem Boden, die sich gleichzeitig in der grausamen Wirklichkeit wie im Cyberspace abspielte.

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