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Eine gute Ausrede für Netanyahu

Die Palästinenserorganisationen Fatah und Hamas haben sich versöhnt. Es nützt ihnen nichts. Im Gegenteil.

Ausgesöhnt (v. l.): Fatah-Mann Azzam al-Ahmed und die Hamas-Leute Ismail Haniya und Moussa Abu Marzouk. Foto: Adel Hana (AP)
Ausgesöhnt (v. l.): Fatah-Mann Azzam al-Ahmed und die Hamas-Leute Ismail Haniya und Moussa Abu Marzouk. Foto: Adel Hana (AP)

Mahmoud Abbas ist in Bedrängnis. Neun Monate hat der palästinensische Präsident mit Israel verhandelt und sein Volk einem eigenen Staat doch keinen Schritt näher gebracht. Noch vor wenigen Tagen drohte er damit, die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) aufzulösen, sollte Israel sich nicht kompromissbereiter zeigen. Das Aussöhnungsabkommen, das seine Fatah-Fraktion und die Hamas soeben geschlossen haben, ist aus der Not geboren. Es signalisiert, dass er auch anders kann. Wenn Israel wieder nicht reagiert, könnte Abbas zumindest mit der nationalen Einheit aufwarten, die sich die Palästinenser so sehr wünschen.

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