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«Eine Königin des Widerstands»

Unsere Videoserie zum Arabischen Frühling ist eine Hommage an Frauen, die sich für Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden engagierten. Teil 4: Ghazala Mhamdi, Tunesien.

«Was mir zustösst, ist nicht wichtig»: Ghazala Mhamdi. (Video: Mona Eldaief/The New York Times)

Tunesien gilt als Musterland des Arabischen Frühlings. Das Land wird allerdings durch den gewaltbereiten Islamismus bedroht, wie zwei schwere Attentate in diesem Jahr zeigten, zuletzt der Anschlag auf Touristen im beliebten Badeort Sousse. Trotzdem: Während Revolutionsländer wie Libyen oder Syrien in Chaos und Gewalt versanken, hat die grosse Mehrheit des tunesischen Volkes bewiesen, dass islamische Kultur und demokratischer Wandel kein Widerspruch sein müssen. Tunesien gab sich eine Verfassung, in welcher Glaubensfreiheit und Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau verankert sind – obwohl der Islam weiterhin Staatsreligion ist. Vier Jahre nach dem Sturz von Langzeitherrscher Zine al-Abidine Ben Ali hat Tunesien eine Koalitionsregierung aus säkularen und religiösen Kräften.

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