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«Er verfolgte seine Ziele mit allen Mitteln»

Ariel Sharon prägte das heutige Israel wie vielleicht kein Zweiter. Der Nahost-Experte Gil Yaron sagt gegenüber Redaktion Tamedia, weshalb dennoch niemand sein politisches Erbe beanspruchen wird.

In die israelische Flagge gehüllt: Der Sarg wird vor der Knesset aufgebahrt. (12. Januar 2014)
In die israelische Flagge gehüllt: Der Sarg wird vor der Knesset aufgebahrt. (12. Januar 2014)
AFP
Jerusalem gedenkt dem verstorbenen Politiker: Ein Israeli sitzt neben einem Bild Sharons. (12. Januar 2014)
Jerusalem gedenkt dem verstorbenen Politiker: Ein Israeli sitzt neben einem Bild Sharons. (12. Januar 2014)
AFP
Anfänge in der Armee: Sharon als junger Leutnant 1948. Während des israelischen Unabhängigkeitskrieges wurde er verletzt.
Anfänge in der Armee: Sharon als junger Leutnant 1948. Während des israelischen Unabhängigkeitskrieges wurde er verletzt.
Reuters
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Herr Yaron, Ariel Sharon war einer der umstrittensten Politiker Israels und galt als mutig, unbeirrbar, erfolgreich, aber auch skrupellos. Welche Beschreibung wird ihm am ehesten gerecht? Das ist das Problem: alle. Er war eine unglaublich widersprüchliche Persönlichkeit. Er brachte zum einen die Menschen gegen sich auf, während er zum anderen bei seinen Anhängern eine grosse Treue auszulösen vermochte. Als Politiker war er skrupellos und trickste seine Gegner aus, als Freund war er ein loyaler Gefährte, und als Untergebener erwies er sich als Schreck der Vorgesetzten.

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