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Erfolg für Reformkräfte im Iran

Bei den Wahlen haben die Gemässigten und Reformer um Präsident Hassan Rohani deutlich hinzugewonnen. Allerdings errang kein politisches Lager eine eindeutige Mehrheit.

In vielen Wahlkreisen kommt es zu Stichwahlen: Iraner stehen mit ihren Stimmzetteln in der Stadt Ghom an. (26. Februar 2016)
In vielen Wahlkreisen kommt es zu Stichwahlen: Iraner stehen mit ihren Stimmzetteln in der Stadt Ghom an. (26. Februar 2016)
Ebrahim Noroozi, Keystone

Irans Präsident Hassan Rohani kann darauf hoffen, im neuen Parlament künftig zumindest Teile seiner Agenda durchsetzen zu können. Seine Liste «Hoffnung» erzielte mit 81 von 290 Sitzen das beste Ergebnis, aber keine eigene Mehrheit. Die Reformer hatten sich mit moderaten Konservativen verbündet, zu denen auch der Präsident zählt. Die Reformer hatten sich dazu entschlossen, nachdem der vom Obersten Führer Ali Khamenei kontrollierte Wächterrat nur etwa 30 ihrer Bewerber zur Wahl zugelassen hatte.

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