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Eroberer im Eilschritt

Die Gotteskrieger der IS haben allein in der vergangenen Woche mindestens ein halbes Dutzend Orte im Nordirak unter ihre Kontrolle gebracht.

Kurden der Religionsminderheit der Jesiden fordern vor dem irakischen UNO-Hauptsitz in Irbil den Schutz ihrer Bevölkerung vor den Extremisten des Islamischen Staates (IS).
Kurden der Religionsminderheit der Jesiden fordern vor dem irakischen UNO-Hauptsitz in Irbil den Schutz ihrer Bevölkerung vor den Extremisten des Islamischen Staates (IS).
Keystone
Kurdische Peshmerga-Kämpfer im Einsatz in der Region Sinjar westlich von Mosul im Norden des Irak. Sie kämpfen an der Seite von Kurden aus der Türkei und aus Syrien.
Kurdische Peshmerga-Kämpfer im Einsatz in der Region Sinjar westlich von Mosul im Norden des Irak. Sie kämpfen an der Seite von Kurden aus der Türkei und aus Syrien.
Reuters
Die sunnitische Terrorgruppe IS kontrolliert weite Teile des Nordens des Irak, und sie hat in ihren Gebieten ein Kalifat ausgerufen. Die Jihadisten beherrschen auch Teile Syriens.
Die sunnitische Terrorgruppe IS kontrolliert weite Teile des Nordens des Irak, und sie hat in ihren Gebieten ein Kalifat ausgerufen. Die Jihadisten beherrschen auch Teile Syriens.
Keystone
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Mit ihren Säbeln und wallenden Haaren, den Fahnen und Tüchern sehen die sunnitischen Extremisten des Islamischen Staates (IS) aus wie eine mittelalterliche Horde. Und doch machen sie Geländegewinne in einer Geschwindigkeit, wie kaum eine andere Armee sie vorweisen kann. Allein in der vergangenen Woche haben sie mindestens ein halbes Dutzend weitere Orte im Nordirak unter ihre Kontrolle gebracht, darunter das christliche Karakosh, haben Hunderttausende Christen, Jesiden, Turkmenen und andere Angehörige von Minderheiten in die Flucht getrieben und stehen nun 40 Kilometer vor Arbil, der Hauptstadt der autonomen Kurdenregion.

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