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«Es droht eine offene Konfrontation zwischen Russland und den USA»

Rebellen vertrieben: Ein Bild der Zerstörung in Saqba in Ost-Ghouta.

Nach dem Chemiewaffenangriff in der Stadt Duma behauptet Russland, es handle sich um eine sogenannte «False Flag Operation»: Schuldig seien nicht die syrische Armee und Syriens Präsident Assad, sondern eine Rebellengruppe. Gibt es dafür Anhaltspunkte oder muss man das eher als Verschwörungstheorie betrachten?

Trifft es zu, dass nur die syrische Luftwaffe überhaupt in der Lage ist, einen solchen Angriff mit Chemiewaffen durchzuführen und dass deshalb Assad fast zwangsläufig der Schuldige sein muss?

Die syrische Armee hatte Ost-Ghouta fast erobert. Weshalb sollte sie jetzt noch Giftgas einsetzen?

Die syrische Hauptstadt Damaskus soll nach dem Abzug der letzten IS-Kämpfer wieder vollständig sicher sein. Bereits vor einigen Wochen zogen Al-Kaida-Mitglieder aus der Stadt ab (30. April 2018).
Dem Abzug der IS-Kämpfer ging heftiges Artilleriefeuer auf ein Flüchtlingslager am Stadtrand voraus (22. April 2018).
Zudem hätten mehrere bewaffnete Gruppen, die zusammen mit der Türkei Afrin eingenommen hatten, Zivilisten bedroht und ausgeraubt.
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Welche Optionen haben nun die USA?

Die USA und der Westen stehen vor einem schrecklichen Dilemma. Entweder sie akzeptieren, dass ein Diktator wie Assad Teile der eigenen Zivilbevölkerung mit Chemiewaffen vernichtet. Oder sie riskieren eine militärische Konfrontation mit Russland. Das geht eigentlich beides nicht.

Das ist aber kein Hindernis um zu sagen: Jetzt ist ein für allemal genug.

Nach der Attacke durch Chemiewaffen ist ein Angriff auf eine iranische Luftwaffenbasis in Syrien erfolgt, allerdings mit höchster Wahrscheinlichkeit durch Israel. Wie ist das einzuordnen?