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«Es gab keine Facebook- und Twitter-Revolution»

Experten mögen nicht recht daran glauben, dass die neuen Medien massgeblich zum Sturz der arabischen Regimes beigetragen haben. Der eigentliche Erfolg der Aufstände beruhe auf anderen Faktoren.

Wurden Facebook und Twitter überschätzt? Kunststudentin der Universität Helwan malt das Facebook auf eine Hauswand in Kairo.
Wurden Facebook und Twitter überschätzt? Kunststudentin der Universität Helwan malt das Facebook auf eine Hauswand in Kairo.
Keystone
Spielten bei den Aufständen zwar eine Rolle, aber vermutlich keine entscheidende:  Facebook und Twitter (Logos auf dem Tahrir-Platz in Kairo).
Spielten bei den Aufständen zwar eine Rolle, aber vermutlich keine entscheidende: Facebook und Twitter (Logos auf dem Tahrir-Platz in Kairo).
Keystone
Die Unterdrückung traf auch Facebook und die Mobilkommunikation: Malerei auf einer Wand in Kairo.
Die Unterdrückung traf auch Facebook und die Mobilkommunikation: Malerei auf einer Wand in Kairo.
Keystone
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Sie sind zu Symbolfiguren und Helden der Revolution geworden: Frauen und Männer wie der 30-jährige Wael Ghonim. Via Facebook rief der Google-Manager in Ägypten zu Protesten auf und berichtete über das brutale Vorgehen von Hosni Mubaraks Schergen – bis er von Geheimpolizisten verschleppt und erst nach 12 Tagen wieder freigelassen wurde. Ähnliche Bekanntheit haben der 24-jährige Omar Amer und die 23-jährige Ayat Mneina erlangt, die über den Internetdienst Twitter Filme und Botschaften veröffentlichen, die ihnen aus Libyen zugeschickt werden.

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