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«Es gibt Anlass zur Hoffnung»

In sieben Tagen sollen die Waffen in Syrien schweigen. Korrespondent Paul-Anton Krüger bewertet das Ergebnis der Verhandlungen von München.

Luca De Carli
Ziel ist die «vollständige Einstellung der Kampfhandlungen»: Die Aussenminister Sergei Lawrow und John Kerry sowie der UNO-Sondergesandte für Syrien, Staffan de Mistura (von links), an der Konferenz in München. (11. Februar 2016)
Ziel ist die «vollständige Einstellung der Kampfhandlungen»: Die Aussenminister Sergei Lawrow und John Kerry sowie der UNO-Sondergesandte für Syrien, Staffan de Mistura (von links), an der Konferenz in München. (11. Februar 2016)
Matthias Schrader, Keystone
Der russische Aussenminister Sergei Lawrow (links) und US-Aussenminister John Kerry sind sich im Grundsatz einig. (11. Februar 2016)
Der russische Aussenminister Sergei Lawrow (links) und US-Aussenminister John Kerry sind sich im Grundsatz einig. (11. Februar 2016)
Matthias Schrader, Keystone
Die Modalitäten für die Waffenruhe müssen nun noch ausgearbeitet werden: Teilnehmer der Syrien-Konferenz in München. (11. Februar 2016)
Die Modalitäten für die Waffenruhe müssen nun noch ausgearbeitet werden: Teilnehmer der Syrien-Konferenz in München. (11. Februar 2016)
Michael Dalder, Keystone
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Wie gross ist die Chance, dass in Syrien in einer Woche die Waffen wirklich schweigen?

Was die Vereinbarung wert ist, die in der Nacht getroffen wurde, muss sich erst noch zeigen. Es kann durchaus sein, dass es in sieben Tagen ruhig bleibt und alle Seiten zu den Friedensverhandlungen nach Genf zurückkehren, es kann aber auch wieder zu schweren Kämpfen kommen. Die Vereinbarung ist ein Test. Russland, die syrische Armee wie auch die Kämpfer der Oppositionsgruppen haben nun die Gelegenheit, zu beweisen, dass sie Frieden wollen. Bei allen besteht aber das Risiko, dass sie sich nicht an die gestern getroffene Abmachung halten.

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