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«Es ist gut für Israel»

Benjamin Netanyahu sichert sich die Mehrheit im Parlament. Nicht nur in der Iran-Frage kann er nun auf breiten Rückhalt zählen.

Zwei, die sich plötzlich gut verstehen: Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und Kadima-Chef Shaul Mofaz verkünden die neue israelische Regierungskoalition (8. Mai 2012).
Zwei, die sich plötzlich gut verstehen: Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und Kadima-Chef Shaul Mofaz verkünden die neue israelische Regierungskoalition (8. Mai 2012).
Reuters

Der Coup ist Benjamin Netanyahu gelungen. Der israelische Ministerpräsident führt seit heute Dienstag die grösste Regierungskoalition seit 1988 an und kann auf eine Mehrheit von 94 von 120 Abgeordneten zählen. «Als ich dachte, dass die Stabilität meiner Koalition in Gefahr sei, war ich bereit, Neuwahlen abzuhalten», sagte Netanyahu bei einer Pressekonferenz mit Kadima-Chef Shaul Mofaz. «Als ich sah, dass ich eine breite Koalition bilden konnte, erkannte ich, dass die Stabilität auch ohne Neuwahlen wiederhergestellt werden kann.»

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