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«Es könnte in viel brutalere Gewalt umschlagen»

Der Selbstmordanschlag in Damaskus traf das Machtzentrum der syrischen Führung. Was es für Bashar al-Assad bedeutet und wie er darauf reagieren könnte, sagt der Syrien-Experte Heiko Wimmen.

Schwerste Anschläge seit Beginn der Revolte in Syrien: Rauch über Damaskus. (Screenshot: Youtube/Storyful)
Schwerste Anschläge seit Beginn der Revolte in Syrien: Rauch über Damaskus. (Screenshot: Youtube/Storyful)

Bei einem Selbstmordanschlag in Damaskus wurden heute der Verteidigungsminister Daoud Rajha und dessen Stellvertreter, General Asef Shawkat, Assads Schwager, getötet. Wie schwer wiegt dieser Anschlag für Assad?

Es ist ja nicht der erste. Kurz vor dem Massaker in Hula hat es den Versuch gegeben, Shawkat und andere an einem Treffen des Sicherheitskabinetts zu vergiften. Geheimdienstberichten zufolge war der Täter ein Koch, der Zugang zu ihrem Essen hatte. Der Versuch ist damals gescheitert. Nun hat es offenbar funktioniert. Einerseits könnte es das moralische Rückgrat des inneren Zirkels arg erschüttern zu wissen, dass es die höchsten Ränge erwischen kann. Es könnte aber auch in viel mehr und in viel brutalere Gewalt umschlagen.

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