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Friedensabkommen für Südsudan auf der Kippe

Präsident Kiir verweigert seine Unterschrift unter eine Vereinbarung, die Rebellenführer Machar bereits akzeptiert hat.

Einst Partner, jetzt Erzfeinde: Der frühere Vizepräsident Machar (links) und Präsident Kiir (Archivbild 2010). Foto: Pete Muller (Keystone)
Einst Partner, jetzt Erzfeinde: Der frühere Vizepräsident Machar (links) und Präsident Kiir (Archivbild 2010). Foto: Pete Muller (Keystone)

Trotz eines Ultimatums und der Androhung von Sanktionen hat Südsudans Präsident Salva Kiir einen unter internationaler Vermittlung ausgearbeiteten Friedensvertrag nicht unterzeichnet. Im Beisein mehrerer Regierungschefs aus der Region und zahlreicher ausländischer Diplomaten paraphrasierte Kiir am Montagnachmittag zwar das Vertragswerk. Doch seine Unterschrift könne er, wenn überhaupt, dann frühestens in zwei Wochen nachliefern, teilte der Regierungschef gestern am Verhandlungsort, einem Luxushotel in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba, mit. Sein Gegenspieler, Rebellenchef Riek Machar unterschrieb den Vertrag.

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