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Gefährlicher Truppenabzug

Die US-Armee soll den Irak schon bald verlassen. Auch wenn es eigentlich nicht ohne sie geht: Die irakische Armee kann die Sicherheit im Land nicht gewährleisten.

Ein Bild der Verwüstung, nachdem eine Rakete in der abgeriegelten Grünen Zone von Bagdad eingeschlagen ist. Foto: AP (Keystone)
Ein Bild der Verwüstung, nachdem eine Rakete in der abgeriegelten Grünen Zone von Bagdad eingeschlagen ist. Foto: AP (Keystone)

Die Iraker wollen ihre Besatzer loswerden. Nach dem unsinnigen Krieg, den der amerikanische Präsident George W. Bush 2003 vom Zaun gebrochen hatte, ist dies verständlich. Zum Ende des Jahres soll der letzte US-Soldat das Land verlassen haben, das ist vertraglich vereinbart worden. Verständlich auch, dass Bürger und Politiker im Irak nun misstrauisch werden, wenn Washington ins Spiel bringt, eine kleine Zahl seiner Truppen über den Abzugstermin hinaus im Land zu lassen. Es nährt den Verdacht, dass die US-Generale am Ende doch eine Basis im Herzen des Nahen und Mittleren Osten und nahe dem iranischen Erzfeind unterhalten wollen.

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