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Gemeinsam auf die Strasse für die junge Demokratie

In der tunesischen Hauptstadt demonstrierten Tausende gegen den Terror – auch eine Gruppe Schweizer war dabei.

«Nein zu Terrorismus»: Menschen aus allen Bevölkerungsschichten zogen vor das Nationalmuseum Bardo in Tunis. Foto: Ilyes Gaidi (NurPhoto)
«Nein zu Terrorismus»: Menschen aus allen Bevölkerungsschichten zogen vor das Nationalmuseum Bardo in Tunis. Foto: Ilyes Gaidi (NurPhoto)

«Seid willkommen», sagt der bewaffnete Polizist und weist den Demonstranten den Weg. Tausende kommen an diesem Dienstag in der Innenstadt von Tunis zusammen. Ihr Ziel ist das Nationalmuseum Bardo, wo Terroristen vor fast einer Woche 21 Menschen erschossen. Das freundliche Lächeln des Polizisten täuscht nicht darüber hinweg: Die Kundgebung findet unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen statt. Vermummte Sondereinheiten sichern jede Kreuzung entlang der Route. Die Strassen sind abgesperrt. «Freiheit für Tunesien», rufen die Studenten, Gewerkschafter, Frauen der tunesischen Wählerinnenvereinigung, Professoren oder Ehepaare. Sie tragen T-Shirts, Transparente oder Aufkleber: «Nein zu Terrorismus.» «Solidarität zeigen.» «Terrorismus ist keine Heimat!» Da ist auch Nezrim, eine 22-jährige Jusstudentin. «Unsere Zukunft ist in Gefahr», sagt sie. Die Terroristen und ihre Drahtzieher wollten die tunesische Demokratie zerstören.

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