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«Genitaler Terrorismus»

Eine Londoner Konferenz ruft auf zum Kampf gegen sexuelle Gewalt in Kriegen. Besonders schlimm ist das Problem im Ostkongo.

Johannes Dieterich, Johannesburg
Gesellschaftliche Ächtung nach der Vergewaltigung: Opfer einer Massenvergewaltigung durch kongolesische Soldaten. (20. Februar 2011)
Gesellschaftliche Ächtung nach der Vergewaltigung: Opfer einer Massenvergewaltigung durch kongolesische Soldaten. (20. Februar 2011)
Keystone

Der Gynäkologe Denis Mukwege nennt es «genitalen Terrorismus», «die billigste Form der Kriegsführung». Seine Heimat, die Demokratische Republik Kongo, gilt als weltweiter Brennpunkt von Vergewaltigungen: In dem seit zwei Jahrzehnten anhaltenden Konflikt im Osten des afrikanischen Riesenstaats soll bereits eine halbe Million Kongolesinnen auf meist brutalste Weise misshandelt worden sein.

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