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Glencore geht in die Gegenoffensive

Im «Tages-Anzeiger» hat der kongolesische Bischof Fridolin Ambongo dem Schweizer Rohstoffunternehmen vorgeworfen, im Kongo keine Steuern zu zahlen. Jetzt widerspricht Glencore.

Christof Münger
Glencore zahlt im Kongo gemäss eigenen Angaben Hunderte Million Dollar Steuern jährlich: Kupfermine einer Glencore-Tochterfirma in Kolwezi, Demokratische Republik Kongo.
Glencore zahlt im Kongo gemäss eigenen Angaben Hunderte Million Dollar Steuern jährlich: Kupfermine einer Glencore-Tochterfirma in Kolwezi, Demokratische Republik Kongo.

Der Vorwurf ist hart: Die lokalen Ableger internationaler Bergbaukonzerne wie Glencore würden negative Bilanzen ausweisen, um so keine Steuern vor Ort zahlen zu müssen, sagte der kongolesische Bischof und Rohstoffexeperte Fridolin Ambongo gegenüber dem «Tages-Anzeiger». «Glencore oder ihre Tochterfirmen arrangieren die Zahlen so, dass sie für jedes Jahr ein Defizit aufweisen. Gleichzeitig investieren sie weiter. Ich weiss nicht, wie das gehen soll.» Ambongo hat die Schweiz auf Einladung von Fastenopfer besucht.

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