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Grosse Erwartungen in Lateinamerika – oder ist es Zeit für Afrika?

Die Chance besteht, dass es weissen Rauch gibt für einen Schwarzen. Er wäre nicht der erste Papst aus Afrika. Doch auch die Millionen von Katholiken in Südamerika machen Druck.

Favoriten auf ihren jeweiligen Kontinenten: Odilo Pedro Scherer, Erzbischof von São Paulo, links. Rechts: Kardinal Peter Turkson aus Ghana. Weitere Papabili sehen Sie in unserer Bildstrecke links unten.
Favoriten auf ihren jeweiligen Kontinenten: Odilo Pedro Scherer, Erzbischof von São Paulo, links. Rechts: Kardinal Peter Turkson aus Ghana. Weitere Papabili sehen Sie in unserer Bildstrecke links unten.
Keystone

Der Tenor unter lateinamerikanischen Kommentatoren und Katholiken ist eindeutig: Eigentlich wäre es Zeit, endlich einen Lateinamerikaner zum Papst zu wählen. Sie betonen, dass 1,2 Milliarden Katholiken in der Weltregion leben, was einem weltweiten Anteil von 42 Prozent entspricht. Und dass Brasilien und Mexiko die beiden bevölkerungsreichsten katholischen Länder der Erde sind. Die lateinamerikanische Öffentlichkeit hat genau registriert, was der Deutsche Gerhard Ludwig Müller, Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre und Kurienerzbischof, gesagt hat: «Ich kenne viele Bischöfe und Kardinäle aus Lateinamerika, die fähig wären, die Verantwortung für die Universalkirche zu tragen. Das Christentum ist nicht auf Europa beschränkt.»

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