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Hagel bespricht Lieferung von Waffen mit Israel

Vor seiner Vereidigung als US-Verteidigungsminister wurde Chuck Hagel eine israelkritische Äusserung vorgehalten. Nun berät er sich mit dem Verbündeten über den Iran, Syrien und ein grosses Rüstungsgeschäft.

«Ein Staat in einer heute sehr gefährlichen, explosiven Gegend der Welt»: Chuck Hagel besucht die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem. (21. April 2013)
«Ein Staat in einer heute sehr gefährlichen, explosiven Gegend der Welt»: Chuck Hagel besucht die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem. (21. April 2013)
Keystone

US-Verteidigungsminister Chuck Hagel hat seinen Israel-Besuch am Montag mit einem Treffen mit seinem Amtskollegen Moshe Yaalon fortgesetzt. Im Verteidigungsministerium in Tel Aviv wurde er mit militärischen Ehren empfangen.

Im Zentrum von Hagels Gesprächen in Israel stehen der Syrienkrieg und der Atomstreit mit Teheran. Der Iran stelle nicht nur wegen seiner möglichen nuklearen Aufrüstung, sondern auch als ein Terror-Sponsor eine weltweite Bedrohung dar, sagte Hagel am Sonntag.

Verkauf von Rüstungsgütern

Hagel bekräftigte während seiner Israel-Reise die besonders engen Beziehungen der USA zu dem jüdischen Staat. «Es ist ein Staat in einer heute sehr gefährlichen, explosiven Gegend der Welt, der in vieler Hinsicht mehr und mehr isoliert ist.» Die USA fühlten sich Israels Sicherheit verpflichtet. Hagel wollte am Montag auch den Staatspräsidenten Shimon Peres treffen.

Ziel von Hagels Nahostreise ist es auch, letzte Details eines grossen Rüstungsgeschäfts mit Israel, Saudiarabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten zu klären. Israel soll unter anderem Raketen für Kampfjets, verbesserte Radarsysteme und Truppentransporter des Typs V-22 Osprey erhalten. Diese Systeme wären für Israel bei einem Angriff auf iranische Atomanlagen von grosser Bedeutung.

SDA/rub

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