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Hass auf den Nachbarn

Der Islamische Staat ist in der Defensive, die USA planen für das Frühjahr den Gegenschlag. Doch statt Frieden droht danach das Chaos.

Reiste im Februar durch den Nordirak: Menschenrechtsaktivist John Eibner mit einem Mitglied einer christlichen Miliz.
Reiste im Februar durch den Nordirak: Menschenrechtsaktivist John Eibner mit einem Mitglied einer christlichen Miliz.
CSI
Viele Angehörige religiöser Minderheiten sehen keine Zukunft im Irak: Eibner im Gespräch mit vertriebenen jesidischen Frauen.
Viele Angehörige religiöser Minderheiten sehen keine Zukunft im Irak: Eibner im Gespräch mit vertriebenen jesidischen Frauen.
CSI
Auch die Konkurrenz ist präsent: Kämpfer der kurdischen PKK in Sinjar. (29. Januar 2015)
Auch die Konkurrenz ist präsent: Kämpfer der kurdischen PKK in Sinjar. (29. Januar 2015)
Keystone
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Das Vertrauen in die Nachbarn sei weg. Nie mehr könnten sie mit Sunniten zusammenleben. So oder ähnlich äusserten sich Mitglieder der religiösen Minderheit der Jesiden im Gespräch mit John Eibner. Der Menschenrechtsaktivist von Christian Solidarity International (CSI) besucht den Irak seit Jahren regelmässig. Mitte Februar war er letztmals dort, über Erbil, die Hauptstadt der autonomen Region Kurdistan, reiste er nach Dahuk. Zehntausende Iraker haben in diesem Gebiet vor den Jihadisten des Islamischen Staates (IS) Schutz gesucht.

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