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Im Kriegsgewitter von Mosul

Im Nordirak tobt die Schlacht gegen das IS-Kalifat des Terrors. Unterwegs mit irakischen Truppen an der Front.

Die Schlacht wird wohl noch Monate dauern: Rauchwolken nach heftigen Explosionen in der Nähe von Mosul.
Die Schlacht wird wohl noch Monate dauern: Rauchwolken nach heftigen Explosionen in der Nähe von Mosul.
Keystone

Ali Hussein Kazam setzt eine Sturmhaube und eine Skibrille auf, dann schwingt er sich in den Geschützturm auf dem Dach des sandfarbenen Humvee-Geländewagens. Es geht mit 120 Kilometern pro Stunde und wehenden irakischen Flaggen der Front entgegen. Hinein in eine dunkelgrau-schwarze Wolkenwand. Was aussieht wie eine gewaltige Gewitterfront, ist der stinkende Rauch der brennenden Ölquellen von Qayyarah. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat sie angezündet, bevor sie den Rückzug antrat – nach Norden, Richtung Mosul. Jener Stadt, in der Abu Bakr al-Bagdadi vor zwei Jahren von der Kanzel der Nouri-Moschee das Kalifat ausrief.

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